Und ganz ehrlich das Ankommen auf der Ziellinie war nicht mehr so die grosse Sache. Wir hatten ja gut Zeit uns darauf vorzubereiten. Spätestens seit wir in Ulaanbaatar angekommen sind, das war drei Nächte vor der Ziellinie, wussten wir, dass wir es schaffen werden und jeder machte sich so seine Gedanken über die Reise und das Ende der Reise.
Ich erinnere mich voll gerne an das was der Australische Moterradfahrer im Home-Stay auf 4200m nach fast eine Jahr auf der Strasse gesagt hat (sinngemäß): "Wisst ihr was, für mich ist das hier normal. Es passiert, dass mich jemand fragt wie es mir dabei geht und ich etappe mich dabei zu fragen: "Bei was?", denn für mich ist das hier normal."
Und irgendwie haben wir uns auch daran gewöhnt. Und uns sind tausend Dinge eigefallen die wir auch noch gerne machen würden. Und auch viele Dinge die wir vielleicht nicht mehr so machen würden. Und noch vielmehr Dinge die wir gelernt haben. Wie auch immer, von mir aus könnte es durchaus noch weiter gehen. Ich hätte mich eingelebt. Aufhören fühlt sich so an wie Tiny ohne Dachbox - irgendwie falsch.
Und dann denke ich an zu Hause, die Familie, die Freunde, die Couch, die Arbeit am Haus und die Arbeit in der Arbeit und ich bin überglücklich das es vorbei ist, das wir die 16380 km gut überstanden haben, das wir als 130 von 300 Teams angekommen sind und das wir goldene Pickerl haben.
Und wisst ihr was: jeder der hier war ist wohl unglaublich dankbar für all das was er erlebt hat, wenn er es aber richtig gemacht hat, dann hat er aber auch Leute getroffen die ungemein coolere Ding gemacht haben.
So lassen jetzt erstmal unsere Reise noch etwas sacken und machen uns die 7000km auf den Weg nach Hause. In den letzten 28h haben wir 1700km gemacht. Unnötig zu sagen das bebei viel von dem da war:
Wir haben aber auch unser Russisch aufgebessert und können nun schon Kyrilisch lesen, mit den verstecken klappt es noch nicht so, aber dafür haben wir ja noch immer unseren Zeichenblock:
Der klappt immer.
- Poka.





Woohoo! Nochmals herzliche Gratulation zu allem, was ihr da geschafft habt! War der Schlitten und der andere Krempel am Dach ein Geschenk für "die Mongolen", oder wie ist das zu verstehen? Übrigens habe ich so ein bissl das Gefühl, das bei 5000km to go das Abenteuer vielleicht ja noch gar nicht so ganz zu Ende ist 😉
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