Die Sonne scheint, links die iranischen Berge, rechts die Steinwüste. Wir Rollen dahin, verarbeiten Teheran und genießen den Fahrtwind. Moment. Wir rollen! Das Armaturenbrett leuchtet rot. Mike sagt mit ruhiger gefasster Stimme: "Da hat's was." Ich bin angespannt, was nun? Mike startet neu. Alles geht wieder. War wohl ein Glitsch. Die nächsten paar Kilometer bleiben angespannt, dann verliert sich die ungute Erinnerung, wird eingepackt und weggesperrt.
Die Sonne senkt sich. Es wird kühler. Wir wollen es noch nach Sarkund schaffen. Der Sonnenuntergang zaubert ein leuchtendes rot am Horizont. Und wenige Stunden später auch das Armaturenbrett. Der Trick mit dem Neustart funktioniert diesmal nicht.
22:00 Uhr Krisensitzung am Bankett neben der iranischen Autobahn. Nichts geht mehr, alle unsere Tricks - also überall mal wackeln und draufklopfen - funktionieren nicht. Wir lassen Tiny etwas weiter in den Straßengraben rollen und beginnen erst mal an der Benzinpumpe zu Schrauben. Die 6 Torx sind schnell offen. Wir ziehen die Halterung heraus und finden keine Benzinpumpe darin, denn die schwimmt am Boden des Tanks. Super! Wir finden das könnte das Problem sein.
Wir finden auch noch ein paar andere Dinge am Boden des Tanks die uns komisch vorkommen. Ein genauerer Blick auf die russische Reparatur des iranischen Mechanikers verrät das Dilemma. Die Pumpe vom Xantia ist kleiner und er musste dort und da was dranflicken damit alles passt. Hier ein paar Drähte, dort ein Stück Benzinleitung hier und am Ende das ganze an der Halterung festbinden. Passt, aber eben nicht sehr dauerhaft.
Ich freu mich schon aufs Improvisieren. Felix ist am Beifahrersitz eingeschlafen. Mike wurde auch von Reparaturfieber gepackt. Wir bauen das Zelt auf, den weiter kommen wir so und so nicht. Wir ordnen alle Teile. Setzen sie wieder zusammen und bauen mit Draht eine Halterung in der Halterung, damit die Pumpe gut sitzt. Das ganze bauen wir dann voller Eifer wieder ein. Es hackt zwei, drei mal, wir klopfen ordentlich drauf und Schrauben fest. Voller Erwartung und etwas Müde, es ist 23:30, starten wir den Motor und nichts passiert.
Scheiße.
Also alles wieder raus. Ein Stück Draht ist abgerissen und die Pumpe ist etwas locker, aber wir finden das das nicht das einzige sein kann. Jetzt probieren wir das ganze Schrittweise. Erst mal nur die Pumpe. Benzin läuft. Polung und Pumpe sind in Ordnung. Also alles rein in die Halterung und nächster Schritt. Nichts geht mehr. Mike isoliert die Strecker mit Panzerband. Alles läuft. Also wieder alles dranschrauben. Und gegen 12:45 läuft Tiny wieder. Aus dem Zelt hören wir ein: "Fahren wir jetzt weiter?" Das machen wir aber nicht sondern wir schlafen erste mal drei Stunden zwischen Sanddünen und der Autobahn. Ich muss gestehen ich habe nicht viel geschlafen, aber ob es am Verkehr oder an dem Achtung Puma Schild lag kann ich euch nicht sagen.
Also alles wieder raus. Ein Stück Draht ist abgerissen und die Pumpe ist etwas locker, aber wir finden das das nicht das einzige sein kann. Jetzt probieren wir das ganze Schrittweise. Erst mal nur die Pumpe. Benzin läuft. Polung und Pumpe sind in Ordnung. Also alles rein in die Halterung und nächster Schritt. Nichts geht mehr. Mike isoliert die Strecker mit Panzerband. Alles läuft. Also wieder alles dranschrauben. Und gegen 12:45 läuft Tiny wieder. Aus dem Zelt hören wir ein: "Fahren wir jetzt weiter?" Das machen wir aber nicht sondern wir schlafen erste mal drei Stunden zwischen Sanddünen und der Autobahn. Ich muss gestehen ich habe nicht viel geschlafen, aber ob es am Verkehr oder an dem Achtung Puma Schild lag kann ich euch nicht sagen.

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