Samstag, 11. August 2018

Die Pamir Pässe (08/09.08)




Wir haben es also geschafft und sind mit Tiny auf 4600m geklettert. Schon bei der Anreise zum Pamir haben wir einiges an Höhenmeter gesammelt. Man fährt Ewigkeiten leicht bergauf bis das man dann einfach so auf 3000m ist. Dann folgen Pass um Pass, der eine 4200, der andere 4600 und der nächste 3900. Fast alles davon offroad und für die, die nicht genug bekommen lässt sich auch die Anfahrt zum Pamir als offroad Erfahrung gestalten, aber das findet ihr in einer anderen Geschichte


Sehr früh ist uns aufgefallen das die Tadschiken auf allen Bergen Höhenlinien gemalt haben. Beim genaueren hinsehen hat sich herausgestellt dass alle Berge über und über mit Weidepfaden besetzt sind. In grünen Tälern findet man die Kühe, weiter oben dann mehr Safe und Ziegen. Ganz oben ist dann gar nichts mehr, bis das dann wieder aus dem Nichts eine Herde Ziegen auftaucht.

Die Dörfer sehen alle sehr karg aus. Zum einen ist das wohl eine optische Täuschung weil alle Dächer fehlen zum anderen ist es einfach tatsächlich so. Viele Einheimische bieten "Homestay" oder "Guest House" an und man bekommt einen Platz mit Dinner und Breakfast zwischen 5 und 23 Dollar.



Den 4600 Pass haben wir am 8.Aug um 14:00 passiert. Es war dann auch tatsächlich so, daß wir in der letzten Serpentine aus dem Auto raus und anschieben mussten. Es gab also einen 100m Sprint von Felix und Martin. Felix hat gewonnen.



Am selben Tag wollten wir auch noch nach Kirgistan mussten aber nach Karigul umkehren da eine Brücke weggeschwemmt wurde. Ein Bagger war bereits an der Arbeit und uns wurde gesagt, dass am nächsten Morgen wieder alles frei wäre. Das war dann natürlich nicht so, aber der Wasserstand war so gering das sich Mike in die Fluten gestürzt hat.


Auf den Straßen kommen uns bis Murgab regelmäßig LKWs entgegen die diese wilden Pfade irgendwie meistern. Man findet auch immer wieder mal einen der schnell sein Verteilergetriebe mit einem Strich unter dem LKW hervorhohlt und eine "kleine" Reperatur macht. Verglichen damit ist unsere Reparaturserie lächerlich. Ab Murgab dann nur mehr Geländewägen, Mongol Ralley PKWs, Motorräder und jede Menge Fahrräder. Vor den Fahrrädern habe ich noch mehr Achtung als vor den LKW Fahrern. Grüße an Tanja und Helmut aus Salzburg.

Die Landschaft ist wie überall anders auch fantastisch. Wir können es manchmal fast nicht glauben wenn wir auf einem Foto sehen wo wir waren.



Nach der Kirgisischen Grenze, die im übrigen 6h oder so gedauert hat, weil "das Internet ausgefallen" ist. Das war unser erster Kaffee und Gulasch aus der Dose mit Gaskocher direkt am Zoll. Nach der Grenze wird wieder alles grün und wir sehen viele Yurten mit Pferdeherden.

Wir fahren in der Nacht noch nach Osch, kommen dort um 23:00 und dinnieren mit Erdnüssen, Twix und einem Bier and der Hotelbar.

P. S. Da sich auf unser erstes Suchbild keiner gemeldet hat versuchen wir es nochmal. Die ersten beiden Bilder zeigen einen kleinen aber feinen Unterschied. Und das sind nicht wir, denn wir sind gross, wenn auch etwas leichter als zu Beginn. Zu gewinnen gibt es wieder eine Runde mit Tiny. 

3 Kommentare:

  1. Zum Suchbild: beim 2. Bild steht eine Ziege hinter dir ?? Gruß Mom

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  2. Nein leider nicht, aber du kriegst eine Freifahrt ��

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  3. Hey Starshiners!
    Vielen Dank für die vielen neuen, schönen, kargen Eindrücke!! Das erinnert mich irgendwie alles an Island ;-)

    Bezüglich eures Suchbildrätsels: Ich hätte ja eher an die Tafel gedacht. Irgendwelche Sticker, Unterschriften, Kratzer mit euren Initalen oder so... Ich hab mir daher extra beide Photos runtergeladen und mit rund 800% Vergrößerung verglichen, aber das Photo mit dir Martin ist leider zu unscharf, dass man da was erkennen könnte, daher muss ich leider passen ;-)

    Ich wünsche euch jedenfalls eine Unfall- und Reparaturfreie Weiterfahrt!!

    LG Tom

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