Samstag, 28. Juli 2018

Das Leiden des Bloggers (28.07)

Wir haben in den letzten Tagen so viel erlebt, daß passt alles gar nich in den Blog. Vorallem kommen wir gerade gar nicht nach mit dem schreiben. Und auch die Kamera ist nie parat wenn man sie braucht. Und wenn doch, dann passt der Zoom nicht oder was anderes ist falsch. Ich gehe schon mehr nach der Methode schauen, blinken, merken vor, denn egal wie gut die Fotos werden sie werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Man muss das denke ich auch riechen und spüren.

Gestern war da z.B. das geheime Versteck vom Bond Bösewicht. In Wirklichkeit war das ganze Tal der botanische Gärten von Tiflis, mit vielen coolen Spazierwegen.


Das Foto haben wir von Tifliser Hausberg gemacht auf den auch die Mutter von Georgien steht, die vom anderen Blog. Man muss sich also nur 180 Grad drehen und sieht das:


Und zum drüberstreun haben die da oben 15 Grad weiter auch noch eine Burg oder zumindestens einen Wachturm hingebaut.


All das da oben auf den einem Kamm. Und das beste daran war das wir da zu Fuss rauf sind und da oben ein unsagbar gutes Lüftchen geweht hat.

Im vorbeigehen sind in Bulgarien auch noch solche Bilder entstanden:


Oder mechanische Geräte die ich so nicht erwartet hätte:


Tafeln mit eindeutigen Spuren:



Aber nicht nur das, gestern haben einstimmig das beste Lamm unseres Lebens gegessen. Da hat alles gepasst, das Fleisch war butterweich, die Kartoffeln in Scheiben halb kross, die Paprika und Overgine ein Traum. Das ganze um Mitternacht.


Die Reise durch Aserbaidschan hat so und so unglaublich viele Eindrücke hinterlassen. Wir haben unglaublich viel braaches Land mit Sandsteinfabriken, aber auch viel Acker- und Viehland gesehen. Alles sehr nahe beieinander. Überall dort wo sich ein grünlich türkiser Bach/Fluß befindet dort gibt es grün. Das skurilste in meinen Augen war der in Sandstein gefasste Misthaufen. Ich sag euch ohne den Berg da oben drauf hatte das auch ein Pool sein können.



Und wider diese unglaublich netten Leute: Heute Nachmittag z.B. sind wir rechts ran gefahren zu einem schattigen Plätzchen um Kaffee zu trinken. Ein Auto folgt uns. Es sind die Bauern denen das angrenzende Feld gehört. Wir unterhalten und mit Händen, Beinen, Lauten, Zeichnungen und Fotos aber irgendwie klappt es. Unser Melitta Kaffee interessiert sie. Wir werden zum Essen eingeladen, müssen aber schweren Herzens absagen, da wir ein Hotel reserviert haben.

Tja so kann ich euch nur sagen das ich schon in Georgien und Bulgarien gedacht habe den maximalen Input bekommen zu haben, aber die letzten beiden Tage haben das noch mal so was von getoppt. Mal sehen ob im Iran dann der overload kommt.

So long. Good bye Aserbaidschan and hello Iran. Unsere ersten 6000km sind voll.



3 Kommentare:

  1. Hallo euch 3!
    Na das gefällt mir, dass euch Bulgarien und Georgien so gefallen haben, sind ja quasi meine beiden Stammländer! Wir freuen uns mit euch mit wie kleine Kinder! Weiter so!

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  2. Was mich noch interessiert wären ein paar technische Details!
    Gibts genug Sprit? Ist er fahrbar oder kostet ihr vorher davon? Müsst ihr in der Stadt immer den Unterbodenschutz abmontieren wegen der Wärme?
    Wie ists min Platz im Auto? Sitzt ihr manchmal auf? Seid ihr im Zeitplan?

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    1. Im Iran war der Sprit vermutlich 80 oktan aber im richtigen Drehzahlbereich klopft er kaum ;-). In Turkmenistan haben wir dann mit frischem Sprit und alter Blörre unseren eigenen sprit gemischt. Dürften jetzt bei 90 Oktan sein und das passt. Unterfahrschutz ist aktuell komplett herunten und ja wir sitzen gelegentlich auf. Meist aber nur mit dem Schutzblech vom Kat. Ausser heute im Schlagloch - da will ich aber keine Details vorweg nehmen. Wegen Platz: der tiny ist geschrumpft. Welcher zeitplZe?

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